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Workshop am 19.02.2005: Zope 3 | Teilnehmer: 11 Anmeldungen von 20 Plätzen Referent: Dominik Huber Zeit und Ort: 15:00 Uhr, Raum 104 |
Wer kennt den Mythos Zope 3 nicht. Seit drei Jahren geistern die ersten Prototypen und Gerüchte dieser neuartigen Technologie umher, die in Zukunft das bewährte Zope 2 ersetzen soll. Anfangs November letzten Jahres wurde Zope X3 3.0.0 endlich released. Was nun?
Dieser Workshop gibt einen Überblick der wichstigen Neuerungen und soll einem Zope 2-Skripter oder -Entwickler helfen, den Einstieg in die mächtige Technologie zu finden und ihre Grenzen und Möglichkeiten zu erkennen.
Wir stellen die Komponentenarchitektur vor, schälen in einem einfachen Beispiel den Hauptaspekt der Adaption hervor und gehen anschliessend auf wichtige Punkte ein, die bei einer Technologieablösung von Zope 2 zu Zope 3 berücksichtigt werden müssen. Diese Aspekte werden in einem übergreifenden Fallbeispiel illustriert.
Der technologische Paradigmawechsel stärkt Zope's Position in der iterativen Softwareentwicklung (XP). Wir stellen das einfache, aber effektive, evolvierende Zusammenspiel vor. | Biografie: Ursprünglich habe ich im 1994 Chemie und Biotechnologie abgeschlossen, bin dann über die Jahre immmer stärker in die Web-Applikationsentwicklung gedriftet und habe zuletzt im 2003 ein Nachdiplom Software-Engineering absolviert.
Mich fasziniert der modulare Gedanke von Zope, der sich nicht zuletzt in seinem objektorientieren Web-Interface (ZMI) wiederspiegelt. Obwohl Zope 2 differenzierte Benuzter-Interaktionen via ZMI zulässt und in diversen Framework wie Silva, CMF und Plone erweitert wurde, war der Kern von Zope nur beschränkt modular. Dies wurde nun mit Zope 3 behoben.
Deshalb haben wir uns bei Projekt01 anfangs 2003 entschieden, alles auf die Karte Zope 3 zu setzen. Seither entwickeln wir das Zope 3-basierte Tiks-Framework als Grundlage für unsere kundenspezifischen Software-Entwicklungen. Tiks sollte dieses Jahr herauskommen - übrigens wie Zope 3 auch als freie Software.
| Ablauf: - Was bringt die komponenten Architektur neues? Übersicht, Interfaces, Persistenz, Adapter, Utilites, Events, ZCML
- Ein Beispiel mit Schwerpunkt Adaption versus Implementation.
- Wie löst man die Dinge mit Zope 3 im Vergleich zu Zope 2? Skin- und View-Layer, Schemabasierte Contenttypen und Formulargeneration, Utilities und Services,Erweiterung von bestehenden Komponenten, Userverwaltung, Mehrsprachigkeit
Alle Neuerungen werden an einem Fallbeispiel aufgezeigt und diskutiert. Das Fallbeispiel ist ein aktuelles Projekt einer Intranet-, Extranet- und Internet-Applikation für eine Marketingfirma der Reisebranche.
- Wie wird Zope 3 in der iterativen Softwareentwicklung (z.B. XP) eingesetzt?: Unit- und Functionaltest, Dokumentation mit intergrierten Testsequenzen, Vorteile der Komponentenarchitektur in Bezug auf evolvierende Applikationen
- Wie arbeitet man sich in die Technologie ein? Wichtige Links und brauchbare Manuals
- Diskussion und Fragen | Notwendiges Vorwissen: Zope 2-Skripter bzw. -Entwickler | Technische Ausrüstung: keine |
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Die Anmeldung für diesen Workshop ist seit dem 11. Februar 2005 nicht mehr möglich. |
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